5 Tipps gegen Heißhungerattacken


Kennt ihr das? Ihr seid so richtig im Flow mit eurem Training, ihr beginnt den Tag mit Haferflocken, esst einen Salat zu Mittag und zum Abendessen gibt es gedünstetes Gemüse mit Reis. 

Ihr seid stolz auf euch.

Doch während ihr auf der Couch sitzt und die neuste Folge eurer Serie guckt, kommt ein Schwall von Gedanken auf euch zu. 

Wie wäre es mit Schokolade? Wie wäre es mit Chips? Eis wäre jetzt toll. Haben wir noch Nutella? Kekse hätte ich jetzt gern…


Die Heißhungerattacke ist im vollen Gange und das ist nur ein Szenario von vielen.

Doch warum hat man zu den ungünstigsten Momenten Heißhunger auf zucker- und fetthaltige Snacks? Warum kann man dem kaum widerstehen und wie entstehen diese lästigen Attacken überhaupt?


Im Folgenden zeigen wir euch 5 schnelle Tipps wie ihr Heißhungerattacken vorbeugen könnt!


Zuerst ist es hilfreich zu wissen, wie Heißhungerattacken überhaupt entstehen.


Allgemein lässt sich sagen, dass solche Phasen des extremen Verlangens nach Süßkram und Co. meistens dann entstehen können, wenn über den Tag verteilt oder über längere Perioden nicht genügend Nährstoffe aufgenommen wurden. Daher kommen solche Attacken auch öfter vor, wenn man mit einer Diät angefangen hat, denn dann meint man es häufig zu „gut“ und reduziert seine tägliche Kalorienzufuhr um einen deutliche Zahl. Besagte Heißhungerattacken könnten so erklärt werden, dass der Körper in kürzester Zeit versucht die Kalorienzufuhr zu erhöhen um genügend Nährstoffe für eine einwandfreie Funktionstätigkeit des Körpers zu gewährleisten.


Da wir nun wissen wo die Heißhungerattacke herkommen könnte, starten wir nun direkt mit unseren Tipps!


1.(Heiß)Hunger

Wie eben schon erklärt, kann Heißhunger häufiger vorkommen wenn man tatsächlich Hunger hat. Der Körper zeigt so unbewusst, dass noch Nährstoffe fehlen. Daher empfiehlt es sich bei Diäten das Kaloriendefizit sehr langsam zu erhöhen und nicht zu wenig zu essen. Denn unabhängig davon wie ungesund es ist zu wenig Nahrung zu sich zu nehmen, kann zu wenig Nahrung auch zu einem Abnehmstopp führen.


2. Gefälschter Hunger

Das Trinken fällt vielen Leuten schwer und die direkten Symptome von Dehydration werden häufig unbewusst ignoriert, das trifft auch auf Heißhungerattacken zu. Denn häufig kann die Ursache für Heißhunger oder Appetit Durst sein. Daher sollte darauf geachtet werden jeden Tag ca. 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken. Außerdem könnte man versuchen 1-2 Gläser Wasser vor Mahlzeiten zu trinken, das kann den Appetit reduzieren und das Sättigungsgefühl schneller herbeiführen.


3. Vertraue deiner Intuition

Der hektische Alltag verleiht dem ein oder anderen dazu seine Mahlzeiten während der Arbeit oder schnell nebenher zu sich zu nehmen. Allerdings kann das böse Folgen für unsere Heißhungerattacken haben, denn wer nicht bewusst isst, kann die Nahrungszunahme nicht voll wahrnehmen und die Mahlzeit kann in Vergessenheit geraten. Eine Hauptspeise wird somit häufig als eine Art Snack eingestuft, weil das bewusste Essen ausgeblieben ist. 

Am besten nimmt man sich für seine Mahlzeiten Zeit, somit lässt sich leichter einordnen ob man noch Hunger hat und wann sich das Sättigungsgefühl einschleicht.


4. Inneres Vertrauen

Es gibt Momente in denen wir nichts zu tun haben, oder auf etwas warten müssen. Während man am Flughafen darauf wartet dass sich das Gate öffnet, kauft man sich den ein oder anderen Snack von einer Bäckerei oder einem Stand in der Nähe. Wenn Langeweile entsteht greifen wir häufig zu Snacks, obwohl wir gar keinen Hunger haben. Das kann eine lästige und vor allem fatale Angewohnheit sein. Es lohnt sich daher immer nochmal darüber nachzudenken, ob man tatsächlich Hunger hat oder es sich um Appetit handelt, ausgelöst durch Langeweile. Wer darauf hört was der Körper tatsächlich will, baut Disziplin und Vertrauen auf und kann so langfristig Heißhungerattacken entgegen wirken.


5.Take it easy

Stress kann einer der größten Ursachen für Heißhungerattacken sein. Schon in der Schule wird den Kindern Nervennahrung in Form von Gummibärchen oder Schokolade zur Verfügung gestellt, was als Ventil für Misserfolge dienen soll. Wer dann später einen schlechten Tag hat oder eine schlechte Schulnote mit nach Hause bringt, greift als Ausgleich häufig zu Schokolade und Co.Doch das kann eine negative Beziehung zu Lebensmitteln hervorrufen.

Als Alternative sollte bei herausfordernden Phasen eine Pause eingelegt werden, ein kleiner Spaziergang oder eine runde auf dem Laufband bewirken manchmal wahre Wunder und sorgen für einen klaren Kopf.


Und wenn ihr all diese Tipps befolgt habt und sich doch eine Heißhungerattacke anschleicht?

Tja dann ist es halt so. 

Denkt immer daran: Wenn man von einem Tag gesunder Ernährung nicht dünn wird, wird man von einer Heißhungerattacke auch nicht dick.