So langsam hat sich auch Deutschland auf den Herbst eingestimmt.

Wenn es draußen also kühler wird, stürmisch und nass, dann werden Gummistiefel und Regenjacken rausgekramt und Herbstspaziergänge begonnen.

Während man also durch feuchtes Laub und kleine Äste stapft, hört man immer wieder ein kleines Knacken. Denn zu dieser Jahreszeit werfen die Edelkastanien ihre Früchte ab.

Manchmal können hunderte den Weg bedecken.

Doch nicht nur Kinder finden daran ihren Spaß, welche lustige Figuren daraus basteln können, denn schon bald kommen Leute mit leeren Körben und sammeln, sortieren und ernten was das Zeug hält.

Kastanien sind nämlich nicht nur tolles Bastelmaterial, sie schmecken hervorragend und sind dabei auch noch echt gesund.

Doch Vorsicht ist geboten, denn Kastanie ist nicht gleich Kastanie. Man unterscheidet zwischen zwei Früchten, der Frucht der Edelkastanie und der Rosskastanie, letztere ist nämlich nicht essbar und kann für Menschen giftig sein.

 

Aber wie unterscheidet man die einzelnen Sorten und welche gesunden Eigenschaften hat die Marone?

 

Erkennen welche Kastanie essbar ist, geht eigentlich ganz einfach.

 

Am besten werden diese 4 Schritte bei der Sammlung beachtet!

 

1.    Die Hülle der Kastanien sind beide stachelig, doch die der essbaren Kastanie hat sehr viele, feine und lange Stacheln.

2.    Essbare Kastanien haben meistens mehrere Früchte in einer Hülle, die Frucht der Rosskastanie hingegen beschränkt sich meistens auf eine Kastanie.

3.    Essbare Kastanien haben eine herzförmige Form und sind eher platt mit Spitze, die Rosskastanien sind meist rund.

4.    Essbare Kastanien sind an der Fruchtspitze meist leicht behaart, Rosskastanien haben keine Spitze und sind nicht behaart.

 

Somit wäre das richtige Sammeln schon mal sichergestellt, doch was macht die Marone zu unserem Superfood?

 

Gesunder Snack zum Abnehmen!

Wer war schon mal in der Weihnachtszeit auf Diät?

Mal ganz abgesehen davon, dass das die traurigste und irgendwie blödeste Idee aller Zeiten ist, umhüllen Weihnachtsmärkte einen jeden Tag mit Geruch von Bratwurst, Lebkuchen, Waffeln und Co. Wer der da nein sagt, der hat unseren größten Respekt verdient.

Doch was wenn wir euch sagen, dass unter all den leckeren aber kalorienreichen Speisen ein gesunder Snack versteckt ist. Ihr werdet ihn wohl alle mal gesehen haben, den Maronenstand. Denn die Kastanie enthält so gut wie kein Fett, allerdings viele Ballaststoffe, die für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und Unterstützung der Verdauung sorgen können. Im Gegensatz zu ihren nussigen Verwandten, wie z.B die Haselnuss ist hier ein fettfreier Snack gegeben, bei dem man ohne schlechtes Gewissen sündigen kann.

 

Immunsystem Booster

Die Marone punktet mit einer Reihe von Vitaminen, wie zum Beispiel fettlöslichen B-Vitaminen die bei der Bildung von roten Blutkörperchen helfen, eine gesunde Haut fördern und das Gehirn unterstützen können. Durch enthaltenes Vitamin C, kann die Marone außerdem das Immunsystem stärken und gegen Erkältungen schützen. Mit dem hohen Gehalt an Kupfer können Maronen auch neben dem Immunsystem auch noch das Nervensystem stärken und schützen.

 

Detox Wunder

In der Zeit wo es kühler wird, greift man abends eingekuschelt auf dem Sofa immer wieder gerne zu Keksen und Kakao oder andere Freuden. Deshalb ist es wichtig dem Körper durch gesunde Ernährung ab und an zu entgiften und zu helfen Schadstoffe rauszuschwemmen.

Da können Maronen eine große Hilfe sein, denn das enthaltene Mangan kann dem Körper helfen sich selbst zu entgiften. Somit werden freie Radikale abgefangen und das Risiko an Herzerkrankungen oder Krebs zu erkranken kann gesenkt werden.

 

Doch wie bereitet man Maronen eigentlich zu?

 

Das geht ganz einfach, die Schale wird dazu einfach kreuzweise mit einem Messer eingeritzt und dann im Backofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze für ca. 20 Minuten goldbraun gar gebacken.

Wem das jetzt zu langweilig ist, den können wir hoffentlich mit diesem Gericht überzeugen!

 

Geröstete Kräutermaronen

 

Zutaten:

 

500 Gramm Maronen

3 EL Olivenöl

½ Bund Rosmarin

½ Bund Thymian

2 Knoblauchzehen

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

 

Die Maronen wie oben beschrieben zubereiten, backen und anschließen kalt werden lassen.

Währenddessen die Kräuter abzupfen und zusammen mit dem Olivenöl in einer Pfanne auf kleiner Stufe nerhitzen. Wenn sie kalt geworden sind, die Schale entfernen und in die Pfanne geben. Insgeamt 5 Minuten braten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kräutermaronen passen sehr gut als Beilage zu Fleisch oder als Topping zum Salat.

 

Viel Spaß beim nachmachen!