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Topinambur

Stellt euch vor ihr seid das beliebteste Gemüse der Menschheit. Ihr gehört zu den Grundnahrungsmitteln und seid ein absoluter Klassiker, ein Superstar könnte man sagen. Dann, nach einiger Zeit, kommt plötzlich ein anderes Gemüse daher und mittlerweile seid ihr fast vergessen. Unfair und ziemlich traurig? Tja, dass ist der Topinambur passiert.

Mit der Verbreitung der Kartoffel geriet die Topinambur nämlich langsam aber sicher in Vergessenheit. Doch ein Superstar wird man nicht ohne Grund.

Im Folgenden zeigen wir euch 3 sehr gute Gründe warum ihr die Topinambur öfter verzehren solltet und wer weiß, vielleicht feiert sie ja bald Comeback auf eurem Teller!

Diabetiker-Kartoffel

Die Topinambur wird auch Diabetiker-Kartoffel genannt und das auch nicht ohne Grund. Das in der Knolle enthaltene Insulin könnte sich positiv auf den Blutzucker auswirken und sollte daher vor allem von Diabetikern in die täglichen Mahlzeiten miteingeplant werden.
Des Weiteren kann Inulin dazu beitragen, den pH-Wert ins Gleichgewicht zu bringen.
Auch für eine gesunde Darm-Flora kann die Topinambur hilfreich sein, denn sie kann probiotisch wirken und könnte somit das Wachstum gesunder Bakterienstämme im Darm anregen.

Der Winter kommt (und mit ihm die Kalorien)

Wer jetzt mit einem Blick auf das Schmuddelwetter realisiert hat, dass Pullover wieder gesellschaftlich akzeptabel sind und deshalb Snacks wieder zum festen Abendprogramm gehören, sollte sich mal an der Topinambur versuchen.
Denn durch die vielen, löslichen Ballaststoffe (12g pro 100g) kann sie für ein sehr langes Sättigungsgefühl verantwortlich sein.Sei das nicht genug, besteht die Knolle aus ca. 80% Wasser und enthält somit kaum Kalorien, was sie zu einem perfekten Snack macht bei dem man mit gutem Gewissen beherzt zugreifen kann.

Superstar Knolle im Kampf gegen die Grippe

Neben enthaltenem Kalzium und Phosphor, welches Knochen und Zähne stärken könnte und für einen reibungslosen Ablauf vieler Stoffwechselprozesse sorgen kann, glänzt die Knolle auch noch mit Vitamin C, welches in der Erkältungszeit ein wichtiger Faktor zu Stärkung des Immunsystem sein könnte.
Des Weiteren ist die Topinambur ein Magnesium Lieferant, welcher Muskeln und Herz auf Trab bringen kann und wesentlich für ein gesundes Nervensystem sein kann.
Ein Mittagessen mit Topinambur könnte auch die Müdigkeit die direkt danach einsetzt verscheuchen, denn durch ihren Eisengehalt könnte sie unser Energielevel stärken und kann wichtig für die Blutbildung sein.

So, genug geschwafelt. Wie wir die Topinambur jetzt in ein Rezept integrieren steht noch im Raum.Wie wäre es mit dem Kartoffel-Klassiker Pommes Frites?

Durch ihre Konsistenz lässt sie sich prima zu Pommes verarbeiten und im Ofen gebacken, ist sie super gesund noch dazu !

Topinambur - Pommes

Zutaten:

500 Gramm Topinambur
4 EL Olivenöl
Salz und PfefferZubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Die Knollen waschen, schälen und in Pommes ähnliche Streifen schneiden.
In einer Schüssel zusammen mit dem Olivenöl vermengen und nach Geschmack mehr oder weniger stark würzen.

Wir benutzen meist nur Salz und Pfeffer aber mit den Gewürzen kann nach Bedarf gespielt werden.

Anschließend auf einem Backblech verteilen und ca. 20-30 Minuten knusprig backen!

Viel Spaß beim Nachmachen!

19. 09. 2019 By Ekrem Jusufi Kategorie: Superfood

Hagebutte

 

Die Hagebutte besticht mit ihrer leuchtend roten, prallen Frucht, wird gerne zur Dekoration in Herbst-Kränzen verwendet und wer anderen gerne einen fiesen Streich spielt, kann die in der Hagebutte enthaltenen Kerne wunderbar als Juckpulver benutzen.

 

Doch diese Powerfrucht als Dekoration zur Verschwenden wäre schade, denn die Hagebutte hat so einiges drauf und ist gerade in der kommenden Erkältungsphase ein absolutes Must Have für euren Vorratsschrank.

Im Folgenden zeigen wir euch 3 ziemlich gute Gründe die Hagebutte öfters zu verwenden!

Oh, hello Vitamin C

Die Hagebutte ist die Queen unter den Vitamin C Lieferanten. Hagebutten können nämlich je nach Art und Boden zwischen 400 bis 1.500 mg pro 100 Gramm frischer Frucht haben.

Zum Vergleich, Zitronen bringen es gerade mal auf 53mg auf 100 Gramm.

Sorry Zitrone, das riecht nach Verlust.

Aufgrund ihres hohen Vitamingehaltes könnten Hagebutten das Immunsystem unterstützen und somit vor allem im Winter Erkältungen vermindern oder weniger stark ausfallen lassen.

Des Weiteren kann Vitamin C auch Atemprobleme verringern und könnte die Beschwerden von Asthmapatienten reduzieren.

 

New face who dis

 

Die in der Hagebutte enthaltene Linolsäure, sowohl Vitamin A und E können einen positiven Einfluss auf die Haut haben. Als Hagebutten verwendet, kann es die Regeneration der Hautzellen fördern, die Haut straffen und könnte somit Feuchtigkeit spenden und Falten reduzieren.

 

Wer in der bevorstehenden, kälteren Zeit wieder verstärkt mit Neurodermitis, Dermatitis und Ekzemen zu kämpfen hat, sollte ebenfalls Hagebuttenöl ausprobieren, denn die Vitamin A-Moleküle könnten tief in die Haut eindringen und so die Kollagenbildung anregen, dies könnte die Haut beruhigen und Narben nachhaltig reduzieren.

 

Ready, steady, go!

 

Wer häufig müde ist, der sollte seinen Eisenhaushalt testen lassen! Denn bei Eisenmangel kann Müdigkeit, Trägheit und Leistungsnachlass führen.

Die Hagebutte kann da die Lösung sein!

Denn weil sie nicht nur reich an Eisen sondern auch an Vitamin C ist, kann das Eisen besser vom Körper aufgenommen werden und füllt den Eisenspeicher schnell wieder auf!

Diese wunderbare Eisen-Vitamin C-Mischung könnte auch entlastend bei Menstruationsbeschwerden wirken, denn in dieser Zeit könnte durch Blutverlust schnell ein Mangel an Eisen entstehen.

Eine Tasse heißen Hagebuttentee kann da wahre Wunder wirken.

 

Aber die Hagebutten nur als Tee zu konsumieren wird auf Dauer auch langweilig.

 

Deshalb stellen wir euch eins unserer Lieblingsrezepte vor.

 

Hagebuttenessig!

 

Zutaten:

500 Gramm frische Hagebutte

1 Liter Weißweinessig

 

Zubereitung:

Die Hagebutten ordentlich waschen, halbieren und entkernen. Anschließend in einen Topf geben und mit dem Essig begießen. 4 Wochen an einem dunklen, warmen Ort ziehen lassen.

Danach den Essig durch ein Sieb filtern, in gut gespülte Flaschen füllen und fest verschließen.

 

Hagebuttenessig eignet sich auch hervorragend in schönen Glasflaschen gefüllt als Geschenk.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

13. 09. 2019 By Ekrem Jusufi Kategorie: Superfood
Die Quinoa ist eine wahre Verwandlungskünstlerin. Man wirft die kleinen, trockenen Kügelchen in heißes Wasser und nach einer Weile verwandeln sie sich in lustige kleine Spiralen. Stark oder? Vermutlich wird euch das aber nicht ausreichen um Quinoa beim nächsten Besuch im Supermarkt in euren Einkaufswagen zu werfen. Keine Sorge, denn das Superfood der Woche hat noch einiges an anderen Vorteilen zu bieten, die jetzt kurz und knapp auf euch hinabregnen! ( So wie das Wetter momentan…) Mehr erfahren…
09. 06. 2019 By Ekrem Jusufi Kategorie: Superfood

Gerstengras

Werbungen von Pülverchen und Säften mit Superpower sieht man heutzutage schon an jeder Ecke. Nicht nur im Biomarkt, auch Supermärkte und Drogerien bieten tonnenweise zusätzliche Mittelchen zur Vitaminaufnahme und Unterstützung des Immunsystem an.

Wenn ihr einem davon wirklich große Beachtung schenken solltet, dann ist es unserer Meinung nach definitiv das Gerstengras, oder auch barely grass powder genannt.

Durch seine außerordentlichen gesundheitlichen Vorteile überzeugt es in vielerlei Hinsicht. Einziger Nachteil, bei häufigem Konsum wird die Hautfarbe grün.. Doch die vielen Health Benefits bügeln das schon wieder aus, oder warum glaubt ihr dass der Hulk so groß und muskulös geworden ist? ;)

 

Aber jetzt zu den knallharten Fakten!

Wenn wir von Gerstengras sprechen, handelt es sich um die jungen Triebe der Gerste, welche nach dem Keimen entstehen und nach etwa vier bis fünf Monaten geerntet werden, weshalb sie zu diesem Zeitpunkt noch glutenfrei sind.

Erhältlich ist es entweder als frisch gepresster Saft oder, wie wir es gerne einnehmen, als Pulver oder Tablettenform, was natürlich klare Vorteile im Bezug auf die Haltbarkeit bietet.

 

Bezüglich seiner Nährstoffdichte, gilt das Gras als das vitalstoffreichste und somit einer der gesündesten Lebensmittel der Welt!

Nach einer Studie des japanischen Arztes und Pharmakologen Dr. Yoshilhide Hagiware, schnitt Gerstengras bei einer Untersuchung von über 200 verschiedenen Pflanzenarten am Besten ab!

Laut dem Wissenschaftler beinhaltet das grüne Wunder

-7 mal mehr Vitamin C als Orangen

-11 mal mehr Calcium als Kuhmilch

-5 mal mehr Eisen als Spinat oder Brokkoli

und dieselbe Menge Zink wie in Austern, was als zinkreichste tierische Nahrungsmittel bekannt ist.

Ganz nebenbei überzeugt es noch mit Protein, welches nicht nur alle acht essentiellen Aminosäuren enthält die nicht vom Körper hergestellt werden, sondern auch generell 18 der insgesamt 22 Aminosäuren.

Ziemlich beeindruckend findet ihr nicht?

Doch es kommt noch besser!

 

Das Superhelden Enzym

 

Durch das enthaltene „Super-Enzym“ Superoxid-Dismutase kann die Regeneration von Gewebe nach Schädigungen der Haut durch Strahlungen und Verbrennung angekurbelt werden. Durch die Reduzierung der freien Radikale kann ein Entgiftungsprozess starten, welcher sich besonders in der Leber bemerkbar machen kann, indem er Schwermetalle wie Quecksilber und Blei abbauen und ausschwemmen kann.

Des Weiteren kann es das Immunsystem unterstützen und stärken und kann durch seine antioxidativen Fähigkeiten beim Schutz vor Krebs mitwirken.

 

Gesundheit- Booster in der Schwangerschaft

 

Gerstengras punktet außerdem mit enthaltener Folsäure, Omega 3 Fettsäuren, Kupfer und Magnesium, welche essentiell in der Ernährung einer Schwangeren sind! Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft ist es wichtig durch gesunde Ernährung das Baby mit so vielen Nährstoffen wie möglich zu versorgen. Unterstützend kann Gerstengras eine große Hilfe sein!

 

Folsäure:Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft an einem Folsäure Mangel, welcher bei dem neugeborenen Kind zu schweren Entwicklungsstörungen des Nervengewebes führen kann. Gerstengras enthält von Natur Folsäure und kann als natürliche Alternative mit in die Ernährung während der Schwangerschaft mit einbezogen werden!

 

Omega 3 Fettsäuren:

Die wichtigen Omega 3 Fettsäuren finden sich nicht nur in Fisch wieder, wem eine ausgewogene Ernährung am Herzen liegt, sollte definitiv die gesunden Fetten einplanen. Denn sie können die Zellteilung unterstützen, die Produktion von Hormonen regulieren und den Muskelaufbau und die Sehfähigkeit stärken.

Bei einer schwangeren Frau können sie dem Baby zu einer normalen Entwicklung des Gehirns verhelfen.

 

Kupfer:

Das enthaltene Kupfer kann vor oxidativem Stress helfen. Außerdem hilft es bei der Bildung des Herzens, des Skeletts, der roten Blutkörperchen, der Arterien und Blutgefäße des ungeborenen Babys.

 

Magnesium:

Eine Schwangerschaft kann sehr belastend sein, gerade in den letzten Monaten kann eine Frau 15-20 Kilo Extragewicht mitschleppen. Um die Muskeln, insbesondere den Rücken, zu stärken, kann die Einnahme von Magnesium sehr hilfreich sein. Außerdem kann es bei Müdigkeit helfen, wirkt krampflösend und kann das Risiko einer Frühgeburt oder Fehlgeburt verringern.

 

WICHTIG! Wenn eine Schwangerschaft vorliegt, sollte die Einnahme von Gerstengraspulver vorerst mit einem Arzt besprochen werden, so können eventuelle Allergien und Gefahren ausgeschlossen werden!

 

Wir finden, den Titel Superfood hat sich das Gerstengras wirklich verdient!

 

Aber das trockene Pulver einfach so runterschlucken? Nee, das geht besser!

 

Wir nehmen unser Gerstengras gerne in einem Smoothie zu uns!

Durch seinen milden, natürlichen Geschmack nimmt man ihn fast gar nicht wahr, gibt aber eine wahnsinnig schöne, grün leuchtende Farbe!

 

The Incredible (Hulk) Smoothie:

 

1 Banane

1 EL Gerstengras

1 Mango ( Kann auch gefroren sein)

1 Handvoll Spinat

1 halbe Avocado

 

Einfach mit Wasser auffüllen und zu einer gleichmäßigen, cremigen Konsistenz vermischen.

 

Perfekt für warme Sommertage!!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

Quelle: https://www.natur-kompendium.com/gerstengras/

25. 08. 2019 By Ekrem Jusufi Kategorie: Superfood

Die meisten kennen sie als eingelegte Vorspeise oder Brotaufstrich. In Südeuropa wie Italien gehört sie zu den Grundlebensmitteln, während wir sie in Deutschland eher weniger verspeisen oder eher als Emoji benutzen.

Doch nur die wenigsten wissen, dass die Aubergine ein absolutes Superfood ist!

Mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr das pur eher langweilig schmeckende Gemüse in einen wahren mediterranen Traum verwandeln.

Fun Fact: Die Aubergine wie wir sie heute kennen ist in der Natur gar nicht verfügbar. Ihren Ursprung findet sie in einer kleinen, grünen und viel bitteren Frucht. Durch moderne Züchtung wurde uns eine weniger bittere und nährstoffreiche Frucht ermöglicht. Hoch lebe die Technik!

Die heutige Aubergine glänzt mit einem hohen Anteil an Vitamin C, Vitamin B1 und B2 und bildet den perfekten Mix für ein gesundes Herz-Kreislauf System.

Durch ihre hohe Anzahl an Mineralstoffen wie Kalium, Kupfer und Mangan kann die Aubergine für glänzende Haare und feste Haut sorgen. Mit einem beeindruckend hohen Ballaststoffgehalt fördert sie die Verdauung und sorgt für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühlt obwohl sie es nur auf 17 Kalorien pro 100 Gramm bringt. Somit eignet sie sich perfekt für eine kalorienreduzierte oder Low-Carb Ernährung!

Wer seine Konzentrationsfähigkeit steigern will, der sollte probieren die Aubergine häufiger in seine Mahlzeiten mit einzubauen, denn die sie kann den Blutfuss im Gehirn anregen und gewährt somit eine höhere Leistungsfähigkeit.

Das bedeutet aber nicht, dass ihr jetzt eure Nervennahrung Schokolade gegen eine rohe Aubergine austauschen solltet. Auch wenn durch die moderne Züchtung die Aubergine nun essbar und auch gesund gemacht hat, sollte sie NICHT roh verzehrt werden.

Für eine optimale Verwendung sollten zunächst die Bitterstoffe aus der Aubergine entfernt werden. Das klappt am besten wen ihr die Frucht schält, in dünne Scheiben schneidet und mit etwas Salz bestreut. Dann legt ihr die Scheiben in ein Sieb und beschwert es so, zum Beispiel mit einem Buch, dass die Flüssigkeit austreten kann. So entfernt ihr die übrigen Bitterstoffe und die Frucht kann optimal verzehrt werden.

Und was kann ich jetzt mit den gesalzenen dünnen Scheiben anstellen fragt ihr euch?

 

Wie wäre es mit einem Aubergine-Dip für heiße Tage?

 

Dazu braucht ihr:

 

 1 reife Aubergine ( Bitterstoffe entfernt)

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel, gewürfelt

6 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer zum abschmecken

 

Zubereitung:

Alle Zutaten außer Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend den Dip ca. 30 Minuten in einem geschlossenen Behälter durchziehen lassen. Der Dip ist im Kühlschrank 3 Tage haltbar, allerdings wird er vermutlich nicht mal den ersten überleben!

 

Am besten schmeckt er uns, mit unserem Lieblingsgemüse oder etwas geröstetem Brot. Defekt als gesunder Zwischensnack!!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!!

20. 08. 2019 By Ekrem Jusufi Kategorie: Superfood
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15. 08. 2019 By Ekrem Jusufi Kategorie: Superfood
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