Crosstrainer und Laufband matchen sich um den ersten Platz unter den angesagtesten Fitness-Geräten.

Sie können hervorragend zum Abbau von lästigen Speckröllchen eingesetzt werden, unser Herz-Kreislaufsystem in Schwung bringen und den Body stählen.

Doch welches Gerät wird sich bei näherer Betrachtung eventuell als gelenkschonender, rückenfreundlicher und platzsparender erweisen?

Wir nehmen die möglichen Benefits von Crosstrainer und Laufband genauer unter die Lupe.

In unserem ersten Equipment-Fight steigen das Laufband und der Crosstrainer in den Ring! Wer wird den Kampf für sich entscheiden können?

 

Runde 1: Kalorienverbrauch

Auf dem Laufband können Trainierende das gesamte Gewicht ihres Körpers bewegen. Das benötigt eine ganze Portion Kraft und Energie. Der Crosstrainer dagegen bietet die Möglichkeit, der Muskulatur bei ihrer Arbeit nicht nur sprichwörtlich unter die Arme zu greifen. Bei gleicher Trainingsintensität würde der Crosstrainer bezüglich des Kalorienverbrauchs zuerst k.o gehen.

Runde 2: Muskelbeanspruchung

Der Crosstrainer ermöglicht ein vielseitiges Ganzkörpertraining. Durch die Umkehr der Pedalbewegung können auf ihm unterschiedliche Muskelgruppen trainiert werden. Die Muskeln von Armen, Beinen und Oberkörper kommen beim Training so richtig an die Reihe. Im Gegensatz zum Laufen auf Hartboden muss man auf dem Band keine Haken schlagen, kann sich auf einem komfortablen Untergrund bewegen und die unterschiedlichen Muskelgruppen werden weniger angesteuert. In der Kategorie Muskelbeanspruchung würde der Crosstrainer triumphieren.

Runde 3: Ausdauer

Die Pulsfrequenz beim Training kann Auskunft über die optimale Auslastung des Körpers geben. Ihre Messung ist sowohl mit dem Laufband als auch mit dem Crosstrainer möglich. Durch die geführten Bewegungen auf dem Lauftrainer kann die Dynamik beim Trainieren natürlich ein wenig flöten gehen. Dafür ermöglicht die Unterstützung des Körpers durch das Gerät ein extra schonendes Ausdauertraining. Mit dem Laufband und dem Crosstrainer ist ein gleichermaßen effektives Ausdauertraining machbar. Runde 3 würde im Fall eines kompromisslosen Fights unentschieden enden.

Runde 4: Gelenk- und Rückenschonung

Die Bewegungen auf dem Laufband ähneln der in der Natur. Der Unterschied besteht in der geraden Lauffläche und der durch das Gerät ermöglichten Stoßdämpfung. Daher ist das Laufen auf dem Band in der Regel schonender für Gelenke und Rücken als das Laufen in der Natur. Das Anhalten an den Griffen würde aber auf Kosten der optimalen Haltung gehen und sollte nur in den Trainingspausen erfolgen. Im Unterschied zum Laufband kann der Crosstrainer bei den Bewegungen auch die Arme und somit den gesamten Oberkörper unterstützen. Runde 4 würde der Crosstrainer für sich entscheiden: Mit ihm ist ein besonders gelenk- und rückenschonendes Training möglich. Der Crosstrainer ist daher eine gute Option für Anfänger und Menschen mit zu viel Hüftgold.

Runde 5:Platzbedarf

Eigentlich sind die Geräte vom Platzbedarf bei der Benutzung fast gleich. Nur das Laufband kann hier mit einem starken Konterhaken überraschen, da viele qualitative Laufbänder heutzutage klappbar sind und bei “Nicht-Nutzung” nicht so viel Platz einnehmen würden.

Fazit:

Laufband gegen Crosstrainer.Der Crosstrainer kann für ein gelenk- und rückenschonendes Ausdauertraining verwendet werden und wäre daher ein gutes Trainingsgerät für Anfänger und übergewichtige Menschen. Wer die Kalorien rasch purzeln lassen möchte, sollte sich dagegen besser auf das Laufband begeben. Für die Beanspruchung sämtlicher Muskelgruppen kann das vielseitige Training auf dem Crosstrainer ideal sein. In Sachen Platzbedarf bei der Verwahrung würde wiederum das Laufband die Nase vorne haben.

Egal ob Laufband oder Crosstrainer - Das Training sollte Spaß machen und an die körperlichen Voraussetzungen des Trainierenden angepasst sein. So können Motivierte den Kilos mit Laufband und Crosstrainer den Kampf ansagen.