Hallo und herzlich Willkommen zu unserem berühmt berüchtigten Equipmentfight.

Hier und jetzt, werden Sie einer der spannendsten Matches in der Geschichte des professionellen Heimtrainings erleben.

Ergometer VS. Rudergerät

Ladies and Gentlemen,

LET’S GET READY TO RUMBLEEE

 

DING, DING, DING

 

Unsere erste Runde dreht sich um den Kalorienverbrauch.

 

Es sieht aus als ob beide unserer Fitnessgeräte eine sehr gute erste Runde hinlegen. Mit einem Kalorienverbrauch von 400 bis 800 Kcal, je nach Intensität des Trainings, können beide Geräte eine gute Cardioeinheit zur Fettverbrennung bieten.

 

Dennoch hat das Ergometer in dieser Runde einen klaren Vorteil gegenüber dem Rudergerät. Die Position, in der der Trainierende die Ruderbewegungen ausführt, ist vom Gefühl her mit einer größeren Anstrengung verbunden, während die gemütliche Sitzposition auf dem Ergometer bequem und günstig für intensivere Leistungen ist. Das führt dazu, dass die durchschnittliche Trainingseinheit auf dem  Rudergerät ca. 20 Minuten beträgt während das Ergometer um die 45 Minuten bis 1 Stunde verwendet wird. Daher könnte man sagen, dass mit dem Ergometer leichter, mehr Kalorien verbraucht werden könnten.

 

Da wir in dieser Runde aber den reinen Kalorienverbrauch pro Minute beachten, fällt diese Runde unentschieden aus.

 

1:1

 

Nimmt noch einen Schluck Wasser und setzt den Mundschutz wieder ein. Die zweite Runde beginnt.

 

DING, DING, DING

 

In der zweiten Runde geht es um die Muskelbeanspruchung.

 

Als Cardiogerät können beide Kontrahenten die typischen Muskelpartien wie Unter- und Oberschenkel, Gesäß und natürlich das Herz kräftigen sowie für eine cardiotypische Straffung der Muskeln sorgen.

 

Dennoch kann eine korrekte Position auf dem Rudergerät mehr Muskeln beanspruchen als das Training auf dem Ergometer.

Hier kann die Kraft bei der Ruderbewegung zu 60% auf den Beinen liegen. Im Vordergrund kann dabei die Bein-, Oberschenkel-, Gesäß-, Unterschenkel-, Arm-, Schulter-, Rücken-, und Bauchmuskulatur stehen.

 

Der Ergometer umfasst hauptsächlich die Muskeln des Unterkörpers, weshalb das Rudergerät einen deutlichen Vorsprung bildet.

 

Also Ladies and Gentlemen, in dieser Runde hat das Rudergerät dem Ergometer wohl einen deutlichen Haken verpasst.

 

Zwischenstand: 1:2

 

DING,DING, DING

 

 

Unser Ergometer ist nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen, aber wie sieht es in der dritten Runde aus? Hier geht es um das optimale Ausdauertraining.

Runde 3!!

 

Durch die richtige Messung der Pulsfrequenz kann die optimale Belastung des Ausdauertrainings festgelegt werden, ohne dabei das Herz zu stark zu beanspruchen. Durchschnittlich bewegen wir uns hier bei 50-60% des Maximalpulses.

Doch auch hier bieten beide Fitnesskontrahenten die technische Ausstattung um eine äußerst genaue Pulsfrequenz wiederzugeben. Es können also auf dem Rudergerät sowie auf dem Ergometer durch einen Pulsgurtempfänger  zeitgenaue Werte erfasst werden.

 

Das Ergometer hat sich von der letzten Runde erholt und ein starkes Comeback hingelegt. Runde 3 endet zwar mit einem Punkt für beide Heimgeräte, dennoch liegt das Rudergerät mit einem Punkt vorne!

 

Zwischenstand:  2:3

 

DING, DING, DING

 

Die letzte Runde läutet ein. Unsere Heimgeräte sammeln nochmal ihre letzten Kräfte und beginnen den End-Fight!

 

Die letzte Runde dreht sich um gelenkschonendes Training!

 

Der Ergometer belastet den Rücken kaum und könnte somit praktisch keine Probleme für den Rücken darstellen. Darüber hinaus kann er durch mäßigen Widerstand der Pedale gelenkschonende und sanfte Kniebewegungen beim Treten ermöglichen. Daher kann er optimal als ein Fitnessgerät für Personen mit Knieproblemen oder zur Rehabilitation nach einer Knieoperation sein.

 

Das Rudergerät hat seine Vor- und Nachteile. Bei korrekter Haltung und optimaler Ausführung der Ruderbewegung kann die Rückenmuskulatur gestärkt werden.

Bei Personen die allerdings häufig mit Rückenproblemen zu kämpfen haben ist ein Risiko für weitere Verletzungen der Rückengegend möglich.

 

Daher empfehlen wir für Anfänger des Rudergerätes die Trainingseinheiten minimal zu halten und auf Dauer langsam zu steigern um Verletzungen entgegenzuwirken.

 

Das Ergometer ist somit das gelenkschonendere Heimgerät, vor allem für Personen mit Knieproblemen.

 

Daher gleicht das Ergometer mit einem Punkt die Endpunktzahl aus und führt zu einem Gleichstand!

 

Endstand 3:3

 

Was für ein Match!!

 

Beide Kontrahenten sind also super Möglichkeiten für das Heimtraining.

Während das Rudergerät für erfahrene Sportler und Hobbyruderer besser geeignet ist, bietet das Ergometer eine einfacherer und gelenkschonendere Handhabung für Jedermann!

 

Ladies und Gentlemen, vielen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Equipment Fight.

 

Und jetzt seid ihr gefragt, wer ist euer persönlicher Gewinner?