Fitnessmythen

 

Fitnessmythen hat bestimmt jeder schon mal gehört. Von Salat schrumpft der Bizeps? Oder vom Krafttraining bauen Frauen sehr schnell große Muskeln auf?

Zum Glück wissen die meisten mittlerweile, dass bestimmte Fitnessregeln definitiv nicht bewahrheitet werden können und wissenschaftlich nie nachgewiesen wurden.

 

Dennoch ist man sich bei den ein oder anderen Fitnessmythen unsicher, vor allem weil heutzutage gerade das Internet unfassbar viele verschiedene Meinungen zu Fitnessregeln darlegt.Ob die alle stimmen ist sehr unwahrscheinlich.

 

Wer bei den ein oder anderen Mythen noch nicht den Dreh raus hat, sollte jetzt aufpassen, denn wir klären kurz und knackig die 4 häufigsten Fitnessmythen auf!

 

1.    Sit-Ups garantieren ein Sixpack

 

Diesen Mythos haben wir bereits in unserem Lifestyle Text ‘5 Tipps für ein Sixpack aufgeklärt'. Jeden Abend 100 Sit-Ups und in ein paar Wochen ein knallharten Waschbrettbauch? Tja, schön wärs und einfach noch dazu, denn auf diese Weise würden bestimmt ein paar mehr Leute auf dieser Welt mit einem Six-Pack glänzen. Sit-Ups untersützen zwar die Bauchmuskeln und stärken sie sichtlich, dennoch entscheidet die Fettschicht über den Muskeln ob man das Sixpack sieht oder nicht. Daher gilt der Spruch #absaremadeinthekitchen, denn um einen Waschbrettbauch zu erreichen, muss der Fettanteil des Körpers verringert werden und das geht am besten mit Bewegung aber vor allem mit gesunder Ernährung!

 

 

2.    Wer abends isst nimmt zu!

 

Nach 18 Uhr sollte nichts mehr gegessen werden.

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler. Das ist wohl eins der hartnäckigsten Gerüchte, doch ist das wirklich wahr?

Wir können euch beruhigen. Nein, wer abends isst nimmt nicht automatisch mehr an Gewicht zu! Denn es kommt nicht darauf an WANN wir essen, sondern WAS wir essen. Eine fettige Pizza hat nicht plötzlich die doppelte Kalorienanzahl nur weil man sie abends isst. Im Endeffekt kommt es darauf an, wie viel Kalorien tagsüber gegessen wurden, ob man dabei ein kalorienreiches Frühstück und Mittagsessen bevorzugt und abends einen kleinen Salat isst, oder morgens und mittags nur eine Kleinigkeit isst und abends ein riesen Festmahl veranstaltet ist dabei egal.

 

3.    Laufen schadet den Gelenken!

 

Dieses Gerücht können wir definitiv mit NEIN beantworten, denn mehrere Studien haben sogar bewiesen, dass regelmäßiges Joggen den Knorpel des Knies trainiert, woraufhin dieser wächst und somit das Kniegelenk schützt. Wichtig ist allerdings, dass beim Laufen auf eine richtige Körperhaltung geachtet wird und richtige Schuhe getragen werden. Wer mit starkem Übergewicht zu kämpfen hat, sollte es lieber auf schnelles Gehen reduzieren, denn das zusätzliche Körpergewicht kann bei schnellem Laufen tatsächlich die Gelenke belasten. Außerdem sollten Laufverletzungen immer sofort behandelt und nicht ignoriert werden, denn diese können ebenfalls langfristig Schäden an den Gelenken bilden.

 

 

 

4.    Geübte Sportler bekommen keinen Muskelkater!

 

Ebenfalls ein Ja und Nein Gerücht. Denn wer über einen langen Zeitraum dieselben Übungen absolviert und die gleichen Gewichte stemmt, der wird wahrscheinlich tatsächlich keinen Muskelkater bekommen. Pausieren geübte Sportler allerdings, wechseln die Trainingsroutine oder erhöhen Gewicht, dann bleibt auch da kein Muskelkater aus. Denn auch nur so entstehen kleine Verletzungen und es kann möglich sein, dass die Muskeln weiter wachsen und kleine Erfolge feiern.