Die Quinoa ist eine wahre Verwandlungskünstlerin. Man wirft die kleinen, trockenen Kügelchen in heißes Wasser und nach einer Weile verwandeln sie sich in lustige kleine Spiralen. Stark oder?

Vermutlich wird euch das aber nicht ausreichen um Quinoa beim nächsten Besuch im Supermarkt in euren Einkaufswagen zu werfen.

Keine Sorge, denn das Superfood der Woche hat noch einiges an anderen Vorteilen zu bieten, die jetzt kurz und knapp auf euch hinabregnen! ( So wie das Wetter momentan…)

Eine der größten Probleme moderner Ernährung ist das Ungleichgewicht von Säuren und Basen.

Wir essen Fleisch, Fisch, ungesunde Fette, Fertiggerichte, Zucker, Milchprodukte und trinken zu viel Kaffee und Alkohol.

Das kann schnell zu einer Übersäuerung führen, welche zu Beschwerden wie Energielosigkeit, Magenbeschwerden, Pilzerkrankungen aber auch zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Diabetes und Krebs führen kann.

 

Quinoa könnte da helfen!

Bei regelmäßigem Verzehr könnte sie vom Körper basisch verstoffwechselt werden und könnte wiederum das Säuren-Basen-Gleichgewicht wiederherstellen. Die entsäuernde Wirkung kann außerdem die Häufigkeit von Migräneanfällen senken.

Ein weiterer fantastischer Vorteil ist, dass sie von Natur aus glutenfrei ist! Das macht das Inka-Getreide genannte Gänsefußgewächs (no joke), zu einer guten Verzehroption für Allergiker.

Proteine, Proteine!! Der heutzutage beinahe verzweifelte Drang in jedem Gericht ein hohes Eiweiß Gehalt zu erreichen ist mit Quinoa definitiv machbar!

Denn rund 100 Gramm ungekochte Quinoa enthalten rund 12 Gramm Eiweiß, doppelt so viel wie Reis!

An alle Eiweiß Fanatiker, wie wäre es also mal mit Brokkoli, Hühnchen und Quinoa? ;)

Des Weiteren enthält die Quinoa verdauungsfördernde Ballaststoffe, welche Darmpilz vorbeugen kann. Auch ihre langkettigen, komplexen Kohlenhydrate führen zu einer langsamen und besseren Verdauung.

Durch den hohen Magnesiumgehalt von 275mg auf 100 Gramm Quinoa, kann Bluthochdruck sowie Blutfett nachhaltig gesenkt werden. Das führt zu einem ausbalancierten Cholesterinspiegels welcher das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen deutlich senken kann.

Da es die Quinoa in schwarz, rot und weiß gibt, leiten wir euch noch schnell ein, wann ihr was am besten benutzen solltet!

Weiße Quinoa:

Weich, mild-nussiger Geschmack und deshalb gut als herzhafte oder auch süße Speise geeignet.

 

Rote Quinoa:

Festere Struktur und perfekt als Salatgrundlage geeignet.

 

Schwarze Quinoa:

Erdiger Geschmack, muss länger gekocht werden, geeignet für herzhafte Gerichte.

 

Tja und wäre das alles nicht genug, haben wir noch ein super leckeres und leichtes Rezept für euch!

 

Glutenfreier, mediterraner Quinoa-Salat

 

Zutaten:

 

150 Gramm weiße Quinoa, ungekocht

1 Zucchini, gewürfelt

1 Paprika, gewürfelt

100 Gramm Kirschtomaten, halbiert

80 Gramm Oliven, in Ringe geschnitten

1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten

1 Bund Koriander, gehackt

1 Zitrone

6 EL Öl

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Den Quinoa mit 300ml Wasser in einen Topf geben und zum köcheln bringen. Die Temperatur senken und so lange weiter garen bis das Wasser komplett verdunstet ist, sollte 15- 20 Minuten dauern.

In der Zwischenzeit, die Zucchini, Paprika in der Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten.

Anschließend in einem großen Topf alle Zutaten miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Et voilá!

 

Viel Spaß beim nachmachen!