Ob aus religiösen Gründen oder wegen gesundheitlichen Vorteilen, uns allen ist das Prinzip des Fastens wohl mehr oder weniger bekannt. Ein Trend hat in der letzten Zeit aber immer wieder besonders polarisiert, das Intervallfasten (intermittent fasting).

Welche Gesundheitsvorteile diese Art von Fasten bringen kann und ob dies der ultimative Weg ist um die letzten Pfunde purzeln zu lassen, erfahrt ihr jetzt!

 

Hier einmal die Grundregeln:

Beim Intervallfasten wird in der Regel zwischen 12-18 Stunden gefastet. Dabei wird beispielsweise die letzte Mahlzeit um 20 Uhr eingenommen und die erste Mahlzeit des nächsten Tages um 12 Uhr. Auf das Frühstück wird demnach verzichtet.

Während der Fastenzeit sollte ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden, am besten eignet sich hier stilles Mineralwasser und ungesüßte Kräutertees.

 WICHTIG: Wir empfehlen vorerst mit deinem Hausarzt abzuklären, ob du in ausreichend körperlicher Verfassung bist um das Intervallfasten durchzuführen.

 

Let that fat burn

 

Warum Menschen mit dem Intervallfasten beginnen hat meistens mit dem Wunsch zu tun, Gewicht abzunehmen. Der Erfolg durch das Fasten abzunehmen ist tatsächlich ziemlich hoch.

Denn das Kurzzeitfasten erhöht den Stoffwechsel um 3-14% und hilft dabei noch mehr Kalorien zu verbrennen.

Gleichzeitig nimmt man durch den Verzicht des Frühstücks weniger Mahlzeiten und sogleich weniger Kalorien zu sich, was das Abnehmen weiterhin unterstützt.

 

Alles Stressfrei, alles gut

 

Stress kann einer der häufigsten Ursachen für mehrere körperliche Beschwerden sein und lässt sich leider nur schwer auf ein Minimum reduzieren.

Oxidativer Stress könnte einen vermehrten Anfall von schädigenden freien Radikalen freisetzen. Wenn sehr viele freie Radikale gebildet werden, die nicht rechtzeitig abgebaut werden können, zum Beispiel durch antioxidative Schutzmechanismen, könnte im Körper oxidativer Stress entstehen.

Intervallfasten kann dabei helfen die Widerstandsfähigkeit des Körpers zu verbessern und somit antioxidativen Stress vermeiden.

 

Happy Brain

 

Wie oben erklärt, kann das Intervallfasten den Stoffwechsel beschleunigen und hat auch noch eine nette Begleiterscheinung, denn die Verbesserung des Stoffwechsels kann essentielle Vorteile für das Gehirn bieten.

Mehrere Studien konnten beweisen, dass das Fasten bei Ratten den Wachstum neuer Nervenzellen erhöhen konnte.

Das Kurzzeitfasten kann außerdem die Ausschüttung des Hormons BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) steigern, welches vor Depressionen und Gehirndysfunktionen schützt.

Des Weiteren kann es vor Schlaganfällen und daraus entstehenden Hirnschäden schützen.

 

 

Unsterblichkeit durch das Fasten?

 

Das Intervallfasten kann möglicherweise dazu beitragen das Leben nachhaltig zu verlängern.

 No joke!

Nach einer Studie lebten Ratten, die gefastet haben, um rund 83% länger als vergleichbare Tiere mit normaler Nahrungseinnahme.

Natürlich kann man das nicht per se mit der Verlängerung eines Menschenlebens vergleichen, aber es kann dennoch nicht schaden.

Wer also noch mit seinen Ur-Ur Enkeln abhängen will, sollte es zumindest mal probieren.

 

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sich auch über den Abnehmgrund hinaus lohnen kann das Intervallfasten auszuprobieren.

Unserer Meinung nach klingt kein Stress, ein gesunden Gehirn und „längeres Leben“ ziemlich gut, was meint ihr?

 

 

Quellen:

1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2405717

2 https://www.linguee.de/englisch-deutsch/uebersetzung/lean+mass.html

3 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11220789

4 https://www.karger.com/Article/Abstract/212538